Besuch Dönges - Remscheid
Abendmeeting zu Gast bei Dönges
„Wir haben das Zeug". So lautet salopp ein Slogan der Dönges GmbH, die P Jens Jahn als Gastgeber fürs externe Abendmeeting im März gewonnen hatte. Dönges vertreibt und produziert teilweise auch, was Feuerwehren, Polizei, Bundeswehr, Behörden oder die Forstwirtschaft an Spezialwerkzeug und sonstiger, oft sicherheitsrelevanter Ausstattung brauchen. Thomas Pletsch, geschäftsführender Gesellschafter des Familienunternehmens, führte eine vielköpfige Gruppe von Lions und Lionessen durch das große Lager-, Logistik- und Verwaltungzentrum direkt an der A1-Anschlussstelle Wermelskirchen. Dorthin war Dönges 2020 vom Remscheider Jägerwald gezogen, weil es in der Werkzeugstadt keine Flächen zum Expandieren gab.
Dönges begann 1903 mit der Herstellung von Feilen und Raspeln und hat sich seit den 1970er Jahren immer weiter zu einem international tätigen Sytemlieferanten von Spezialausrüstung entwickelt. Ursprünglich lag der Fokus auf Werkzeugen für Feuerwehren, heute deckt Dönges ein deutlich breiteres Spektrum ab und beliefert Kunden weltweit. Die rund 190 Mitarbeiter statten Feuerwehr- und Rettungswagen aus, stellen Koffer für die Spurensicherung der Kripo zusammen, Werkzeugkoffer für die Wartung von Fluggerät bei der Bundeswehr oder für die Außendienstmitarbeiter der Telekom und vieles mehr. Beim Weg durch die Hallen, wo kleine Roboter wie in einem Ballett das Material zur Auslieferung zusammensuchen, fallen auch Paletten mit Birkenstockschuhen auf. Die werden hier via E-commerce aber weniger als modische Lifestyleprodukte vertrieben, sondern – weil rutschsicher, fest und hygienetauglich – als Ausstattung für medizinisches Personal. Und irgendwo bleibt man stehen vor einer größeren Holzkiste mit groben Holzkeilen, rot lackierten Brecheisen und Gurttrennern zum Einsatz bei schweren Autounfällen. Alles für die Feuerwehr. Wie gesagt: Dönges hat dieses ganze Zeug.













